Hostienbäckerei
Im Zeitalter der maschinellen Produktion von Hostien ist es besonders eindrücklich, den Herstellungsvorgang im Einzelnen bei Handarbeit zu verfolgen.
Einige Schwestern produzieren bis heute in
der hauseigenen Hostienbäckerei Hostien für den Eigenbedarf.
Im Unterschied zu den maschinell hergestellten Hostien trägt jede einzelne
Hostie ein Motiv.
Auf dem Bild unten ist ein Eisen mit seiner Motivseite zu sehen.
Herstellungsvorgang
Der Teig
wird aus nur zwei Zutaten hergestellt: Wasser und
Mehl.
Zunächst wird ein Eisen von etwa 30 cm Durchmesser angeheizt. In Aussehen und
Funktion ist es einem Waffeleisen sehr ähnlich. Die Platten haben jeweils feine
Muster eingeritzt, durch welche beim Ausbacken das Motiv
entsteht.
Nach dem Ausbacken werden die großen Hostienbögen zunächst separat gelagert, da sie direkt nach dem Backen zu heiß und zu trocken wären.
In speziell hierfür geeigneten Stanzmaschinen werden die einzelnen Hostien ausgestanzt und schließlich für die Lagerung verpackt.
